Donnerstag, 12. März 2020

Kampf um den 2. Platz

Nach dem Pflichtsieg gegen das Schlusslicht aus Triengen am Samstag, stand am Montag daheim gleich der direkte Kampf um den zweiten Platz gegen Emmen Nord auf dem Programm. Dabei stand die zwar immer noch schwangere, aber nicht mehr verhinderte Lulu wieder an unserer Seite. Dafür fehlte der selbsternannte Importarzt und Alex Sweety Süess blieb immer noch angeschlagen zuhause.
Nach den Rufen «guets Spiel!!» auf die andere Seite des Netzes starteten wir voller Energie und konnten besonders mit Aufschlägen wie aus MILA SUPERSTAR viel Druck erzeugen. Unsere heutige Schiedsrichterin hatte weniger Durst als der Unparteiische vom Samstag. Im Gegenteil… Etwas mehr Zielwasser hätte ihr wohl geholfen! Denn während dem ersten Satz baute sich nach und nach ein «Gediskutiere» auf. Dies konnten wir mit dem verwerten des Satzballs (25:18) vorerst unterbinden.
Auch im zweiten Satz entstanden gleich komische Situationen, welche für die Spieler klar schienen und die Schiedsrichterin das Gegenteil pfiff. Die älteren und erfahrenen Männer aus Emmen hatten aber deutlich mehr Probleme damit und wir einigten uns darauf, dass wir einfach versuchen zu akzeptieren was gepfiffen wird. Der Satz war sehr ausgeglichen! Erst bei 32:31 brachten wir einen eigenen Aufschlag durch und gewannen diesen 33:31.
Im dritten Satz war bei den Herren aus Emmen die Luft draussen. Sie haben wohl zu viel Energie für Ärger verbraucht. Als sie sich dann noch mit undurchdachten Serviceexperimenten selber schwächten, fühlte sich das Spiel bereits als gewonnen an. Wir brachten unseren Vorsprung ins Trockene und gewannen den Satz mit 25:15 und das Spiel mit einem tollen 3:0.

Mittwoch, 11. März 2020

Triengen vs. Horw


Die Stadt Triengen liegt auf halber Strecke zwischen Bern und Zürich sowie auf halber Strecke zwischen Basel und Luzern. Es war ein freier und neutraler Ort. Kevin (Name der Redaktion bekannt) hatte auch eine neutrale Aufgabe: Das Volleyballspiel zwischen VBC Triengen und VTV Horw in der Liga 3L zu managen. Die Schweiz ist bekannt für ihre Neutralität, deshalb freute sich darauf, den Schiedsrichter zu spielen. Triengen ist ein kleiner Ort mit einer niedlichen weißen Kirche. Volleyball in der Schweiz ist für Ausländer schwer zu verstehen. Es wird davon ausgegangen, dass Sporthallen an Alpenhängen gebaut sind und daher einen abfallendes Spielfeld haben. Das denken die Menschen in Europa über Volleyball in der Schweiz. Das Land ist neutral, aber alles ist abfallend. Egal was in der Schweiz passiert, es geht immer rauf oder runter.
Kevin trank seinen letzten Flügel, bevor er in den Bus nach Triengen stieg. Er trank noch einen Kaffee. Und einen weiteren. Insgesamt trank er vier Tassen Kaffee, weil er viel zu früh war. Kaffee viermal? Es machte ihn hungrig. Was gab es in der Kiosk zu verkaufen? Erdnüsse, natürliche Pommes und Trockenwurst. Er nahm alles und aß es auf. Er kannte das Horwer Team gut. Er hatte sie schon einmal gepfiffen. Alex Süess, Linus Wöss und Elias Bühlmann ärgerten ihn immer. Deshalb freute er sich besonders zu hören, dass diese drei Jungs zu Hause blieben. Sie hatten zu viele Beschwerden von der Sjögren-Krankheit. Daher viel zu trockener Humor, um ernsthaft Volleyball spielen zu können. Kevin mochte keinen trockenen Humor. Kevin selbst bekam jedoch einen trockenen Mund. Er befahl dem Teams, sich einzudecken und füllte sich selbst eine große Wasserflasche. Sein Mund fühlte sich an wie Leder, trockenes, rissiges Leder, Juckreiz, Kitzeln und schmerzhaft bei Berührung. Jeder Pfiff in de Trillerpfeife des Schiedsrichters war schmerzhaft. Wieder ein Schluck Wasser.
VTV Horw startete sehr stabil. Mit Thali und Meier im Hauptangriff haben Sie zwei sehr stabile Passanten. Zusammen mit Baumeler oder Huber können Sie von einer starken Solidität ausgehen. Infolgedessen ging der erste Satz nicht verloren. Sicher nicht! Tatsächlich ging der erste Satz nicht verloren. Thali und Meier haben die Drecksarbeit gemacht. Beide arbeiten hart, aber stehen nicht wirklich im Rampenlicht. Sie sind gute Männer mit dem Herz am rechten Fleck. Meier nicht wirklich, aber eine kleine Lüge ist erlaubt. Genau wie die unregelmäßige Homosexualität und der Stuhlgang eines der Teamkollegen.

Der Pilonell-Service stand im Mittelpunkt. Dies verursachte bei VBC Triengen so viele Unruhen, dass VTV Horw den ersten Satz höherer Gewalt gewann. "13-25 ist etwas, für das man sich schämen muss", dachte Schiedsrichter Kevin. Er versuchte, schleimigen und sirupartigen Speichel zu schlucken, aber es funktionierte nicht. Er nahm noch einen Schluck Wasser aus seiner Flasche.
Im zweiten Satz ging die Partitur komplett in die andere Richtung. Teilweise aufgrund des Einsatzes von Van Leeuwen vom VTV Horw wurde das Volleyballniveau von VBC Triengen viel höher. Das wissen Sie bei Van Leeuwen. Ihn einzubeziehen bringt beide Teams auf ein ähnliches Niveau. Sie sollten ihn nur in verlorene Spiele einsetzen. Als Außenseiter ist er Gold wert. Aber Gegner zu dominieren und zu kolonisieren ist nichts für ihn. In dieser Hinsicht ist der Importarzt ein wahrhaft neutraler Schweizer.
Kevin nahm noch einen Schluck Wasser und erinnerte sich, dass er sich als Kevin vorgestellt hatte. Er sah Satz zwei zugunsten von VBC Triengen (25-19). Als Van Leeuwen hereinkommt, beginnt Helbling, das Spiel zu verteilen. Helbling kann das Spiel sehr gut teilen, aber er mag Angriffe viel mehr. Was gibt es Schöneres, als den Ball hart zu treffen? Und hohe Punkte zu erzielen? Den Gegner verletzen. Genial! Fragen Sie Timo Baumeler und Renato Huber. Die Crawler über dem Boden sind gleichzeitig Energiekugeln. Baumeler ist mental stark und Huber ist ein beispielloser Verteidiger.
Kesseli, Stättler und Bühlmann (Jan) spielten "ein Spiel in einem Match". Sie hatten versprochen, so ehrlich wie möglich zu spielen. Sie spielten kurz vor dem Set Stein, Papier und Schere. Wer gewann, durfte spielen. Diese Rotation sorgte bei VBC Triengen für Verwirrung. Manchmal tropfte der Unglaube der Triengen-Gesichter wie der Käse eines Baguettes, das gerade aus dem Fondue genommen worden war. Dann wieder Kesseli, der alle Blöcke schloss. Dann wieder Stättler, der alle möglichen Kombinationen angriff. Und dann war es Bühlmann, der den Ball so hart traf, dass es so aussah, als ob die Kirche in Triengen traf, dass es ein Uhr war. Mitten auf dem Feld. Mitten in Europa.
Der Trainer von VTV Horw (Loulou Schrijvers) war nicht da, aber mit schwangerer Voreingenommenheit hatte sie dem Team Tipps zum Blockieren gegeben. Der Schiedsrichter nahm jetzt grosse Mengen Wasser zu sich. Der Block musste umgebaut werden. Wo geradeaus blockiert wurde, mussten die Männer von VTV Horw jetzt einfach den Ball blockieren. Darum geht es letztendlich. Schön, dass Sie Absprachen machen aber Sie müssen nur mehr Punkte machen als der Gegner. Servieren ist das Wichtigste. Mehr hierzu finden sie im folgenden Artikel: Game-related volleyball skills that influence victory (2014).

Das Übergeben und Blockieren ist ebenfalls wichtig. Das ist einfach gut mit VTV Horw gelaufen. Der dritte Satz wurde 22-25 gewonnen. Und Van Leeuwen kam im letzten Satz wieder herein. So wurde es wieder spannend. Glücklicherweise konnten seine Teamkollegen ihn genug entschädigen. Es war nicht wichtig. Kevin war furchtbar durstig. Und wieder eine leere Flasche. Die Konkurrenz konnte für ihn nicht kurz genug sein. Der Sieg wurde durch die Zusammenarbeit und das Engagement von Helbling und Schiedsrichter Kevin erreicht.
Nach dem Spiel fragte der Schiedsrichter Kevin, ob er etwas Wasser aus einer der VTV Horw-Flaschen haben könne. Hodel gab Kevin seine Wasserflasche und versicherte ihm, dass er bei bester Gesundheit sei: "Ich habe nur Morbus Hädel" (Mehr Haare am Schwanz als am Schädel). Kevin trank, als hinge sein Leben davon ab. Der Sieg (1-3) für VTV Horw war sehr schön (26-28 im letzten Satz). Genau wie Schiedsrichter Kevins mumifizierte Zunge.

Montag, 10. Februar 2020

Rückrunde vs. Ruswil

Gegen das 5. Platzierte Team aus Ruswil wollten wir die 3 Punkte unbedingt nach Hause holen. Gut Aufgewärmt pfiff der Schiedsrichter das Spiel um 20.00 Uhr an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Serviceabnahme konnten wir unser Spiel aufbauen und durch Druck am Netz den Gegner zu Fehlern zwingen. Wir liessen Ruswil lediglich 17 Punkte und gewannen den 1. Satz nach nur 16 Minuten.

Wir waren überrascht, als Ruswil uns zu beginn des 2. und 3. Satzes stark unter Druck setzte. Bereits früh gingen sie in Führung. Sie verteidigten unsere Bälle gut und zwangen nun uns vermehrt zu Eigenfehler. Zudem nutzte Ruswil den Heimvorteil voll aus und konnte dank Unterstützung der Zuschauer die beiden Sätze zwei und drei für sich entscheiden. Nun waren wir also gezwungen, uns in den 5. Entscheidungssatz zu spielen, um überhaupt noch Punkte zu holen.

Im 4. Satz konnten wir wieder etwas Ruhe ins Spiel bringen. Durch Druckvollen Service und gut gestelltem Block punkteten wir verdient. Nach 1h20min Spielzeit war 2:2 Satzausgleich. Im 5. Satz liessen wir nichts mehr anbrennen. Wir zeigten, was wir können! Lediglich 5 Punkte liessen wir den Gegner in diesem Satz erspielen. Loulou war zum Glück wieder absolutes Teammitglied, durch ihre taktische Wahl der Time Outs sowie Spielerwechsel zum richtigen Zeitpunkt verhalf sie uns mit insgesamt 7 Punkten zum Sieg!

Das nächste Spiel ist in Triengen. Gegen den letztplatzierten der Tabelle wollen wir 3 Punkte, um selbstvertraut die nächsten zwei Spiele bestreiten zu können. An unserem letzten Heimspiel dieser Saison am 9. März revanchieren wir Volley Emmen-Nord. Bis dahin werden wir die Trainings nutzen um vorbereitet die Schlussphase dieser Saison zu bestreiten.

Pivo!

Dienstag, 4. Februar 2020

Jeder Satz zählt!


Nach dem verlorenen Kampf gegen Sursee, ging es gegen Malters darum, wieder zu 100% unser eigenes Spiel zu spielen und damit möglichst einen 3:0-Sieg einzufahren. Denn im Spitzenkampf in der Tabelle könnte in dieser Saison jeder Satz zählen.

Während die Spieler sich aufwärmten, stand Jan als Loulou-STV, vom Damenspiel bereits warmgecoacht, an der Seitenlinie. Unser zweiter holländischer Transfer schaffte es noch knapp vor Anpfiff vom OP direkt in die Horwerhalle.

Als dann alle anwesend und warm waren, starteten wir pünktlich um 18.30 Uhr. Und dieser Start war genial. Dank konsequenter und konzentrierter Arbeit auf jeder Position funktionierten Annahme, Pass und Angriff mit einer Leichtigkeit. Nach relativ kurzer Zeit zeigte das «Täfeli» 25:9.
Leider konnten wir diese Leichtigkeit nicht mit auf die andere Seite des Netzes nehmen. Zu Beginn vom zweiten Satz wirkte unser Spiel verkrampft. Malters spielte besser und bei uns schien teilweise kaum ein Ablauf von Annahme-Pass-Angriff fehlerlos durchzukommen. Als wir dann ungefähr 10 Punkte zurücklagen, war es doch etwas spät, um noch aufzuholen und der zweite Satz ging mit 20-25 an Malters.
Im dritten Satz entwickelte sich ein attraktiver Fight gegen die Spieler aus Malters. Die Punkte waren umkämpft. Auf beiden Seiten wurde stark verteidigt und so ging dieser Satz relativ knapp mit 25:22 an uns.
Dieser erarbeitete dritte Satz entfachte unser Feuer wieder, so dass wir an der Leistung des ersten anknüpfen konnten. Die kurzfristige Verunsicherung in der Serviceannahme war beseitigt und die Cleverness am Pass verhalf den Angreifern beim konsequenten Punkten. Dank dieser tollen Teamleistung haben wir den Maltesers im vierten Satz erneut nur 9 Punkte überlassen.

Fazit: Trotz den beiden genialen Sätzen zu 9, konnten wir wegen einem Zwischentief unser 3:0-Ziel leider nicht ganz erreichen.
Ein PIVO gab es trotzdem!

Dienstag, 28. Januar 2020


Wir können eine Zwischenbilanz ziehen: Ein stetiges «Auf und Ab» beschreibt unsere Spiele nicht schlecht. Mail funktioniert es gut, an einem anderen Match wieder weniger. Nach wie vor arbeiten wir am Einsatz und der Bereitschaft, die Bälle für uns zu entscheiden. Punkte zählen sich auf unserem Konto, ein Moment später sieht es wieder völlig anders aus. Für die letzten paar Spiele gilt sicherlich noch einmal Freude und Einsatz zu zeigen.




Montag, 27. Januar 2020

Unnötiger Fehlstart in die Rückrunde

Das Spiel gegen Sursee war ein von uns heiss erwartetes Spiel. Vor dem Spiel waren wir auf dem zweiten Platz und Sursee auf dem dritten Platz der Tabelle anzufinden. Es war sozusagen schon eine kleine Vorentscheidung für die Schlussrangliste.

Pünktlich um 11:00 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Wir starteten gut und konnten im ersten Satz mit unseren Services die gegnerische Verteidigung gut unter Druck setzen. Selbst waren wir stark im Abschluss und hatten auch in der Verteidigung noch viele Punkte. Entsprechend ging der erste Satz klar mit 25 zu 17 Punkten an uns. Ein erfolgreicher Start im ersten Satz war uns gelungen und wir wollten den Schwung in den zweiten Satz mitbringen. Leider gelang uns dies nicht wie gewünscht. Wir starteten gleich mit grossem Rückstand in den zweiten Satz. Sursee wurde immer stärker, während wir immer mehr Probleme damit hatten den Ball solide anzunehmen. Sursee baute den Führung mehr und mehr aus und hatte beim Stand von 16 zu 24 ganze 8 Satzbälle zur Verfügung. Zu unserem Glück war es Gianni der bei uns servierte und mit seinen starken Services und auch ein wenig Glück, bzw. dem einen oder anderen Netzroller die Surseer Verteidiger gut unter Druck setzen konnte. Mit viel Kampf und Emotion schafften wir was wohl jeder andere in der Halle für unmöglich gehalten hatte: das Comeback und gewannen den Satz schliesslich noch mit 27 zu 25.

Wir hatten entsprechend die ersten zwei Sätze gewonnen und dachten uns schon, dass wir mit diesem zweiten Satz die Gegner auch mental gebrochen hätten und einem Sieg nichts mehr im Wege stehen würden. Leider hatte uns aber dieser zweite Satz auch sehr viel Energie gekostet und die Konzentration wie auch Laufbereitschaft war nicht mehr auf dem Level von Sursee. So verloren wir im 3ten Satz klar mit 18 zu 25.
Frustration machte sich breit und führte dazu, dass wir im 4ten Satz überhaupt nichts mehr auf die Reihe bekamen, währenddessen konnte Sursee ihr bestes Spiel spielen. Sie gewannen den Satz mit 25 zu 10.

Es hiess nun also zurück zum Anfang. Ein alles entscheidender Satz. Wir starteten sehr gut in den letzten Satz und konnten früh eine zwei Punkte Führung verzeichnen. Leider konnte Sursee dann zu einem 8:8 aufschliessen. Bei diesem Stand geschah dann auch die wohl Spiel entscheidende Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Ein Ball der klar von der Hand der Gegner ins aus ging wurde Sursee gutgeschrieben. Sie führten nun mit 9:8 und wir konnten nachher das Zepter nicht mehr an uns reissen. Der Satz ging mit 11:15 an Sursee. Das heisst nun, dass Sie im Rennen um den ersten Platz einen Punkt voraus sind. In der eigenen Hand haben wir den Saisonaufstieg nun nicht mehr, dennoch werden wir natürlich noch alles geben. Es war ein faires, hart umkämpftes Spiel bei dem wir viel Herzblut gezeigt haben.

Pivo!

Dienstag, 21. Januar 2020

Aufwärm-Ideen gesucht?

Das Damen 1 hilft gerne weiter:






Brennende Beine garantiert