Montag, 1. Dezember 2014

H1 - Mit dem ersten Sieg die rote Laterne losgeworden

Wenn man fünf Spiele hintereinander verliert…  auf jede erdenklich dumme Art und Weise… nach einer Saison, in der man fast alles gewonnen hat…  können schon mal Selbstzweifel entstehen. Diese Selbstzweifel galt es nun aus dem Weg zu räumen.
Nachdem das Herren 1 gegen Emmen-Nord mit einer in allen Belangen ungenügenden Leistung den Sieg verschenkte, folgte gegen Buochs endlich ein Befreiungsschlag. Konstant, konzentriert und doch nicht mit einer vollends zufriedenstellenden Leistung konnte man sich den ersten Vollerfolg sichern. Mit diesem Sieg konnte man sich auch gleich vom letzten Platz lösen.

Nach zwei klaren Niederlagen gegen Sursee und Ebikon und zwei äusserst knappen gegen Sempach und Emmen-Nord, galt es nun, Selbstvertrauen zu tanken, Kaltblütigkeit im Satzabschluss zu entwickeln und die Qualität der Einzelspieler zu einer Mannschaft zu formen. Aus individuellen Problemen eine gemeinsame Herausforderung zu kreieren, welche man im Kollektiv bekämpfen kann. Dies gelang uns grösstenteils sehr gut. Wir begannen zwar äusserst nervös und fanden zunächst keinen Weg am gut stehenden Block der Gastgeber vorbei. Im Verlauf des ersten Satzes wurde ihr Spiel aber immer durchsichtiger und unseres präziser und druckvoller. Entsprechend beherrschten wir das Geschehen grösstenteils und verloren die Kontrolle in den ersten zwei Sätzen nicht mehr und gewannen diese klar. Der Dritte Satz begann ebenfalls gut und wir rechneten mit einem schnellen Ende der Partie. Doch, und so ist halt Volleyball, mit der nachlassenden Konzentration schlichen sich Fehler ein, welche Buochs geschickt auszunützen wusste. Obwohl der dritte Satz an das Heimteam ging, blieben wir selbstsicher und übernahmen im vierten Satz sofort wieder das Spieldiktat. Ab Mitte des vierten Satzes hatte Buochs dann nichts mehr entgegenzusetzen und so gewannen wir auch diesen Satz deutlich.

Nun warten mit Luzern (04.12.) und Willisau (05.12.) gleich zwei schwere Brocken innert zwei Tagen auf uns. Obwohl wir die klaren Aussenseiter sein werden, werden wir, gerade mit dem neu gewonnen Selbstvertrauen, mit breiter Brust unsere Chancen suchen und sie nützen.


VBC Buochs VTV Horw    1:3 (19:25/14:25/25:22/16:25)

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